Archiv Aktuelles
15. Oktober: Zweites Town Hall Meeting des tranSCAPE Projekts
Im Rahmen des tranSCAPE Projekts findet am 15. Oktober 2024 von 16:00 bis 18:00 Uhr in der Ratsdiele im Alten Rathaus das zweite Town Hall Meeting der transPORT-Initiative zur Weiterentwicklung des Wissenschaftshafens statt. Das Meeting widmet sich dem spannenden Thema Zwischennutzung und startet mit einer Impulsreise zu inspirierenden Zwischennutzungsprojekten nach Bremen, bevor auf mögliche Freiräume im Wissenschaftshafen Magdeburg geblickt werden soll. Anschließend werden in Arbeitsgruppen konkrete Zwischennutzungsprojekte weiterentwickelt, um den Wissenschaftshafen zu einem lebendigen Ort der Begegnung, Aktivität und Wissensvermittlung zu machen. Alle interessierten Bürger:innen sind aufgerufen, dabei zu sein und ihre Ideen einzubringen. Um Anmeldung vorab wird gebeten.
Die Werkstatt transSCAPE: Kulturelle Räume des Wissens fördert im Rahmen der Projektinitiative transPort die Entwicklung des Wissenschaftshafen durch kulturgestützte Transferformate zu einem offenen und vielgestaltigen Wissensort. Ziel ist es zum einen den interdisziplinären Wissensaustausch zwischen Kultur, Medizin und Technik anzuregen, zum anderen den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu befördern. Dafür werden die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort aktiv adressiert und zahlreiche Akteur:innen an der visionären Belebung des Viertels beteiligt.
Ausschreibung: Studentische Hilfskraft transSCAPE Projekt ab 1.10.2024
Im Institut III ist am Lehrstuhl für Anglistische Kultur- und Literaturwissenschaft im Rahmen des transSCAPE Projekts im Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 eine Stelle als studentische Hilfskraft im Umfang von 20 Stunden pro Monat zu besetzen. Das Vorhaben transSCAPE: Cultural Spaces of Knowledge ist Teil der BMBF-Initiative Transferhafen/transPORT, ist fokussiert auf die drei Bereiche kulturelle Raumgestaltung, kultureller Wissenstransfer, kulturelle Partizipation und soll den Wissenschaftshafen durch kulturgestützten Transfer in einen offenen und vielgestaltigen Wissensort ausgestalten. In zahlreichen Werkstattprojekten werden in enger Zusammenarbeit der interdisziplinären Projekt-Bündnispartner:innen innovative Transferkonzepte erarbeitet und umgesetzt. Der Ergebnistransfer soll ein medizintechnisches Hightech-Ökosystem mit (inter-)nationaler Sogwirkung in der strukturschwachen Region Sachsen-Anhalt etablieren. Die Stelle dient insbesondere der administrativen und organisatorische Unterstützung der Werkstatt transSCAPE, der organisatorischen Unterstützung bei der Vorbereitung sowie bei der Durchführung von Werkstatt-Meetings und anderen Veranstaltungen sowie Zuarbeiten bei Planung und Durchführung wissenschaftlicher Exkursionen, Vortragsreihen, Publikationen, o.ä.. Interessierte Studierende sollten mindestens im 3. Fachsemester in Cultural Engineering oder einem anderen, an der FHW angesiedelten interdisziplinären Studiengang (z.B. European Studies, Germanistik mit interdisziplinärem Profil) eingeschrieben sein, Interesse an Themen der kulturellen Stadtentwicklung, kuratorischen Aufgabengebieten sowie Wissenstransfer, Interesse an der Arbeit im Team sowie die Fähigkeit zu selbständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten und gute Deutsch- und Englischkenntnisse mitbringen. Die weiteren Voraussetzungen und Anforderungen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung. Bei Interesse bewerben Sie sich bitte bis zum 30. August 2024 über das Bewerbungsportal der OVGU. Inhaltliche Fragen zur Stelle beantwortet Ihnen PD Dr. Nora Pleßke.
Vortrag "Reflections on our Future in the Metaverse" von Lars Schmeink
Im Rahmen des Seminars "Dystopian Film and Fiction" von Prof. Dr. Susanne Peters wird am 19. Juni 2024 (9:15 bis 10:45 Uhr, G40 R232) Dr. Lars Schmeink einen Vortrag mit dem Titel "Reflections on our Future in the Metaverse" halten, zu dem die interessierte Hochschulöffentlichkeit herzlich eingelden ist. Lars Schmeink studierte Amerikanistik, Anglistik und Germanistik und promovierte 2014 mit einer Arbeit zur zeitgenössischen posthumanen Science Fiction an der Humboldt Universität zu Berlin. Er ist einer der Initiatoren und ehemaliger Vorsitzende der Gesellschaft für Fantastikforschung, Mitherausgeber der Zeitschrift für Fantastikforschung und Managing Editor des SFRA Review. Mittlerweile arbeitet er als Zukunftsforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und wird im Anschluss an den Fachvortrag auch aus der Praxis berichten.
Vorlesung "Reimagining Culture-led Urban Regeneration" und Walk & Talk mit Andrew Harris (UCL London)
Der Bereich Anglistik freut sich, im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung Stadt. Kulturgetriebene Regeneration. Raum – Wissen – Partizipation, die wöchentlich von 17:00 bis 19:00 Uhr im Gebäude 44, Hörsaal 6 in der Zschokkestraße stattfindet, den renommierten Kulturgeographen Dr. Andrew Harris vom University College London für einen Vortrag zu "Reimagining Culture-led Urban Regeneration" zu begrüßen. Bevor er am 18. Juni im Rahmen der Vorlesung vorträgt, findet am gleichen Tag bereits von 11:00 bis 13:00 Uhr ein Walk & Talk mit Andrew Harris und Zuhar Aljundi im Wissenschaftshafen statt. Eine Anmeldung ist unter möglich.
Andrew Harris' Vortrag wird bewerten, wie die kulturgeleitete Stadterneuerung angegangen, verstanden und umgesetzt wurde, und die Notwendigkeit eines stärkeren interdisziplinären Austauschs und vergleichenden Lernens bei den Bemühungen um die Entwicklung einer phantasievolleren und fortschrittlicheren Agenda für die Rolle der Kultur in der zeitgenössischen Stadtpolitik betonen. Als Beispiele werden insbesondere London und das Vereinigte Königreich herangezogen, das eine entscheidende Rolle bei der internationalen Verbreitung der kreativen Stadt gespielt hat. Er wird aufzeigen, wie Praktiken und Aktivitäten, die mit Kreativität in Verbindung stehen, in den letzten drei Jahrzehnten in die Stadterneuerungspolitik eingeflossen sind, und wichtige Grenzen herausgearbeitet, die bei dieser zunehmenden Rolle der Kultur bei der Gestaltung des städtischen Wandels festgestellt wurden.
Stellenausschreibung: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in zur Forschung im Bereich Medical Humanities
Im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts "3IOS Schlaf - Schmerz – Stress - Kulturen und Techniken von Biofeedback-Systemen 1960 bis 1990: Material Culture-Forschung in der Medizintechnischen Sammlung der OVGU" schreibt der Lehrstuhl für Anglistische Kultur- und Literaturwissenschaft zum 1. Juli 2024eine Stelle zur wissenschaftlichen Mitarbeit mit 100% Arbeitszeit und Vergütung nach TV-L 13 aus. Die drittmittelfinanzierte Stelle ist mitverantwortlich für die Etablierung der Forschung im Bereich Medical Humanities an der OVGU und im BMBF-Verbundprojekt. Bewerbungsfrist ist der 7. Juni 2024, Bewerbungen werden über das Online-Portal entgegen genommen. Bei inhaltlichen Fragen stehen Ihnen Prof. Dr. Susanne Peters und PD Dr. Nora Pleßke zur Verfügung.
Die Stelle zur wissenschaftlichen Mitarbeit (100% TV-L 13) beinhaltet die folgenden Aufgabengebiete:
- Selbständige Forschung auf dem Gebiet der Medical Humanities mit zugehörigen Recherchen und Archivarbeiten
- Aktive Teilnahme an der sammlungsbezogenen Forschung in 3-monatigen Objektlaboren
- Mitarbeit bei projekteigenen Workshops und Veranstaltungen, z.B. Ringvorlesung, Ausstellung und Sammlungstagung
- Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen und Publikation von Forschungsergebnissen
- Erstellung einer Dissertation
Bewerber:innen sollten folgendes Profil mitbringen:
- erfolgreich abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (Diplom/M.A.) in anglophoner Kultur- und/oder Literaturwissenschaft
- ausgeprägtes Forschungsinteresse an anschlussfähigen kulturwissenschaftlichen Themenfeldern (z.B. material culture studies, medical humanities, science studies)
- sehr gute Methodenkenntnisse
- sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache
- zuverlässiges, gewissenhaftes und strukturiertes Arbeiten, Engagement, Eigeninitiative, Teamfähigkeit sowie wissenschaftliche Neugier