Archiv Aktuelles
26. Januar: Gastvortrag von Prof. Brycchan Carey (Northumbria University)
Der Lehrstuhl für Anglistische Kultur- und Literaturwissenschaft freut sich, Prof. Brycchan Carey für einen Gastvortrag über "Olaudah Equiano, The African: An Eighteenth-Century Citizen of the World" begrüßen zu dürfen. Dieser findet am Donnerstag, den 26. Januar 2023 um 11:00 Uhr im Rahmen des Seminars "Discourses of Slavery and Abolition in the 17th and 18th Centuries" von PD Dr. Nora Pleßke statt (Gebäude 40, Raum 226, Zschokkestraße 32). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Vortrag zu besuchen.
Brycchan Carey ist Professor für Englisch an der Northumbria University in Newcastle upon Tyne. Er ist derzeit Präsident der British Society for Eighteenth-Century Studies und Vizepräsident der Association for Study of Literature and Environment (Vereinigtes Königreich und Irland), und fungierte als erster Präsident der Literary London Society. In seinen zahlreichen Publikationen, vornehmlich zur Kultur und Literatur des Atlantik-Raums, hat sich Carey schwerpunktmäßig mit Diskursen zu Sklaverei und der Bewegung des Abolitionismus auseinander gesetzt, die inhaltlich nahtlos an das Seminarthema anknüpfen. Sein Vortrag befasst sich mit Olaudah Equiano (1745-1797), einem afrikanischen Schriftsteller des achtzehnten Jahrhunderts und Großbritanniens erstem Schwarzen civil servant, der zudem als Anti-Sklaverei-Aktivist, Seefahrer und Entdecker und in Erscheinung trat. Carey hat Equianos Interesting Narrative umfangreich editiert und herausgegeben und wird im Rahmen des Gastvortrags auch auf seine Erfahrungen als Herausgeber eingehen.
26. Oktober: Anglistische Lehre bei der Herbst-Universität 2022
Die Herbst-Uni ist ein Angebot für Schüler:innen der 11. und 12. Klassenstufe, bei dem sie sich für eine Woche in den Herbstferien als Studierende fühlen und das Studienangebot der OVGU genauer unter die Lupe nehmen können. Im Jahr 2022 findet die Herbst-Uni vom 25. bis 28. Oktober statt. Der Lehrstuhl für Anglistische Kultur- und Literaturwissenschaft öffnet am 26. Oktober das regulär stattfindende Seminar "Narratives of Identity" (9.15 bis 10.45 Uhr) für interessierte Schüler:innen. Das Seminar ist im Studiengang Cultural Engineering eine Pflichtveranstaltung im ersten Semester, befasst sich mit Identität als zentralem kulturwissenschaftlichen Gegenstand und führt in drei der zentralen Identitätsdimensionen (Klasse, Ethnizität und Gender) ein. Im Anschluss an die Veranstaltung können sich alle Schüler:innen mit dem Dozenten und den Studierenden austauschen. Weitere Informationen zur Herbst-Uni sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Inklings-Jahrestagung 2023: Call for Papers veröffentlicht
Der Call for Papers für die Jahrestagung der Inklings-Gesellschaft für Literatur und Ästhetik e.V. 2023 ist inzwischen veröffentlicht. Die Konferenz wird vom 29. April bis 1. Mai an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg stattfinden und von Carsten Kullmann (Magdeburg) und Dr. Maria Fleischhack (Universität Leipzig). Die Konferenz widmet sich anlässlich des 50. Todestags von J.R.R. Tolkien und des 60. Todestags von C.S. Lewis, zweier prägender Inklings, sowie dem 40. Gründungsjahr der Gesellschaft dem Thema "Dem Tode zum Trotz: Unsterblichkeit und Wiedergeburt in der Phantastik". Abstracts von 300-500 Wörtern Länge können bis zum 31. Januar 2023 an die beiden Organisator:innen eingereicht werden.
Save the Date: Inklings-Jahrestagung 2023 in Magdeburg
Die Jahrestagung der Inklings-Gesellschaft für Literatur und Ästhetik e.V. wird 2023 vom 29. April bis 1. Mai an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg stattfinden. Die von Carsten Kullmann (Magdeburg) und Dr. Maria Fleischhack (Universität Leipzig) organisierte Konferenz widmet sich anlässlich des 50. Todestags von J.R.R. Tolkien und des 60. Todestags von C.S. Lewis, zweier prägender Inklings, sowie dem 40. Gründungsjahr der Gesellschaft dem Thema "Dem Tode zum Trotz: Unsterblichkeit und Wiedergeburt in der Phantastik". Der Call for Papers ist hier zu finden.
19. bis 22. Juli: Summer School "Environment and the British Empire"
Das Deutsche Historische Institut London (GHIL) richtet vom 19. bis 22. Juli 2022 eine Summer School unter dem Motto "Environment and the British Empire" aus. Die Summer School wird sich auf das britische Empire konzentrieren, mit besonderem Schwerpunkt auf dem kolonialen Indien, um den Zusammenhang zwischen Imperialismus und Kolonialismus und den verheerenden, dauerhaften Veränderungen der globalen Umwelt zu untersuchen. Wie haben die koloniale Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und die Kontrolle der Bevölkerung durch politische Macht und Rassenideologien die Umwelt verändert? Die Experten, die renommierten Historiker Prof. David Arnold (Emeritus Professor, University of Warwick) und Neeladri Bhattacharya (Ashoka University, ehemals JNU, Neu-Delhi), werden mit den Studierenden in einer lebendigen und anregenden Atmosphäre über Schlüsselfragen der Geschichte von Umwelt und Empire diskutieren. Während Indien und Südasien im Mittelpunkt der Sommerschule stehen, werden auch Beispiele aus anderen Teilen des britischen Weltreichs, wie Afrika und Südostasien, behandelt. Neben dem Unterricht werden im Rahmen des Programms auch Exkursionen in London organisiert.
Die Summer School richtet sich an fortgeschrittene BA- oder MA-Studierende der Geschichte, Anglistik oder anderer verwandter Fächer an allen deutschen Hochschulen. Ein Interesse an der Geschichte des Britischen Empire und seiner Kolonien und/oder an Umweltgeschichte ist wünschenswert. Der Kurs steht Studierenden aller deutschen Hochschulen offen. Es gibt insgesamt 20 Plätze. Die Sommerschule ist ein Teil des Indien-Forschungsprogramms der GHIL. Kursleiterin ist Dr. Indra Sengupta, Leiterin des Indien-Forschungsprogramms an der GHIL. Bei Interesse bewerben Sie sich bitte schriftlich bis zum 4. April mit den folgenden Unterlagen als einzelne PDF-Datei und ausschließlich per E-Mail an Dr. Indra Sengupta:
- Ein Anschreiben von 1-2 Seiten, in dem Sie erklären, warum Sie an der Sommerschule teilnehmen möchten;
- Ein kurzes Empfehlungsschreiben von Ihrem Betreuer;
- Eine Liste der von Ihnen besuchten Kurse und abgelegten Prüfungen
Das GHIL übernimmt die Kosten für Reise und Unterkunft.