Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Meldungen zu Veranstaltungen, dem Lehrstuhl sowie Hinweise auf universitäre Ereignisse. Ältere Meldungen finden Sie im News-Archiv.


Anglistische Lehre im EU GREEN Blended Intensive Programme in Parma

21.09.2026 -

Vom 16. bis 23. Oktober 2026 findet an der Università di Parma ein EU GREEN Blended Intensive Programme zum Thema "Reimagining the Human-Nonhuman Relationship: Interdisciplinary Perspectives from the Environmental Humanities and Arts". 30 Bachelor- und Master-Studierende aus den europäischen Ländern, die im EU GREEN Verbund organisiert sind, werden sich eiine Woche lang in Vorlesungen, Seminaren, Workshops, Rountables und künstlerischen Angeboten über das Thema austauschen. Mit dabei ist auch die Magdeburger Anglistik: PD Dr. Nora Pleßke und Dr. Carsten Michel-Kullmann bieten unter dem Titel "Flock & Flow: Sheep, Rivers, and (Post)Colonial Landscapes" ein Seminar an, das sich aus Sicht der postkolonialen Ökokritik mit imperialen und gegenwärtigen Einflüssen auf Australiens Landschaft befassen wird.

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Sammlungstagung 2026 und Schlafsalon in Magdeburg

15.07.2026 -

Die 17. Jahrestagung für Universitätssammlungen findet unter dem Titel "(Wieder)Instandsetzung: Modifizierendes Bewahren als Sammlungspraxis" vom 10. bis 12. September 2026 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) statt. Sie wird gemeinsam von der Kustodie der OVGU und der Gesellschaft für Universitätssammlungen e. V. (GfU) veranstaltet. Tagungsort ist der Campus am Universitätsplatz (Gebäude 05, Tagungsbüro: Raum 117). Im Zuge der Tagung findet zudem am 11. September der Schlafsalon des 3ioS-Projekts statt.

Ab sofort ist die Anmeldung zur Tagung möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 €, für Studierende ist die Teilnahme kostenlos. Die Anmeldung ist bis zum 16. August 2026 geöffnet und kann auf der Veranstaltungswebsite vorgenommen werden. Dort findet sich auch das aktuelle Tagungsprogramm.

Die Vielfalt der in Universitätssammlungen aufbewahrten Objektgruppen bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte, um über Praxen des (Wieder)Instandsetzens nachzudenken. Die Frage, wie Objekte (wieder)instandgesetzt werden können und was mit Objekten in Prozessen der (Wieder)Instandsetzung passiert, lässt sich unter anderem am Beispiel historischer elektronischer Geräte diskutieren. Im Projekt 3ioS werden an der Kustodie der OVGU Magdeburg ehemals in DDR-Krankenhäusern verwendete medizintechnische Geräte so (wieder)instandgesetzt, dass einzelne Funktionen in der interdisziplinären Lehre und Forschung eingebunden werden können. Mit der Reaktivierung historischer Sammlungsobjekte ist die Frage verbunden, ob der Auftrag, universitäres Kulturgut zu bewahren, in erster Linie auf den Substanz- oder Funktionserhalt abzielen sollte. Diese Debatte wurde unter anderem auf der 7. Sammlungstagung in Freiberg geführt. Dort zeigte sich, dass hinsichtlich ganz unterschiedlicher Objekte – z.B. Dampfmaschinen, Saurierknochen und Münzen – von (Wieder)Instandsetzung gesprochen werden kann. Daran anknüpfend möchte die 17. Jahrestagung für Universitätssammlungen 2026 Funktion, Substanz und Erhalt unter dem kritischen Begriff der (Wieder)Instandsetzung als modifizierendes Bewahren neu verhandeln.

Schlafsalon

Am 11. September öffnet ab 15:00 Uhr das Temporäre Objektlabor in den Räumen 208 und 209 (Gebäude 05, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg) im Zuge des Schlafsalons des 3ioS-Projekts seine Türen. In einer interaktiven Ausstellung präsentieren das Projektteam und Studierende ihre Forschungsergebnisse zum semesterbegleitenden Thema Schlaf. Die Ausstellung beleuchtet das Schlaflabor als Ort der Verflechtungen von Medizin, Gesellschaft, Kultur und Technik Im Fokus stehen dabei Elektroenzephalographen und andere Vitalmessgeräte aus der Historischen Medizintechnischen Sammlung der OVGU Magdeburg, die u.a. die elektrische Aktivität des Gehirns aufzeichneten Auf diese Weise trugen sie zur Vorstellung bei, was Schlaf ist, wie er gemessen, bewertet und verändert werden kann. Um 19:30 Uhr findet ein Vortrag der Lübecker Medizinsoziologin Dr. Svenja Reinhardt zum Thema "Das EEG und der Umgang mit epistemischer Prekarität in der Schlafmedizin" statt. Das Projektteam lädt alle Interessierten herzlich ein, im Rahmen der Ausstellung Schlaf aus unterschiedlichen Perspektiven zu erkunden.

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Riverscapes: Flüsse als Lebens-, Kultur- und Wissensräume

03.08.2026 -

Am 9. Juli 2026 lud die Werkstatt transSCAPE zum Veranstaltungsformat „Riverscapes“ an den Magdeburger Wissenschaftshafen ein. Rund 50 Gäste aus Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Universität kamen an den Hafentreppen zusammen, um Flüsse als Natur-, Kultur- und Lebensräume aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken.

Den Auftakt gestalteten Tiziana Maglia und Dr. Nora Pleßke, bevor ein Ensemble des Magdeburger Kammerorchesters des Konservatoriums Georg Philipp Telemann den Abend musikalisch eröffnete. Anschließend nahm der Schriftsteller Dr. Karsten Steinmetz das Publikum mit auf eine literarische Reise entlang von Flüssen und zeigte, wie eng Landschaft, Erinnerung und persönliche Erfahrungen miteinander verbunden sind.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Beiträge von Studierenden verschiedener Fachrichtungen. Masterstudierende der Anglistik, Geographie, Bildungswissenschaften und Medienbildung präsentierten ihre Arbeiten und eröffneten neue Perspektiven auf Flusslandschaften als kulturelle, historische und gesellschaftliche Räume. Ergänzt wurden die Beiträge durch zwei Kurzfilme aus dem Seminar „Mobile Reporting“, die die Bedeutung der Elbe für die Entwicklung Magdeburgs beleuchteten.

Besonders im Fokus stand die aktive Beteiligung der Besucher:innen. Ein interaktives Elbe-Quiz sowie ein Planspiel zur nachhaltigen Stadtentwicklung entlang von Flüssen luden dazu ein, gemeinsam Zukunftsszenarien zu entwickeln und planerische Entscheidungen über verschiedene Zeitepochen hinweg nachzuvollziehen.

Weitere Impulse lieferten studentische Präsentationen zu internationalen Flusslandschaften sowie eine literarische Auseinandersetzung mit Claudio Magris' Werk Danubio, die den Blick auf Flüsse als kulturelle Erinnerungsräume lenkte.

Während der Pause bot ein Aquarell-Workshop mit der Fotografin Caroline Hake Gelegenheit zum kreativen Austausch und zur Begegnung.

Auch der Wissenschaftshafen selbst wurde zum Bestandteil der Veranstaltung. Die Hafentreppen und die Denkhütte dienten als offener Veranstaltungsraum und machten den Hafen unmittelbar als Ort des Austauschs und der Wissensvermittlung erlebbar. Vor dem Hintergrund des aktuell niedrigen Wasserstands der Elbe wurde zugleich deutlich, wie eng ökologische Veränderungen mit Fragen der Stadtentwicklung und des gesellschaftlichen Zusammenlebens verbunden sind.

Riverscapes zeigte, wie Wissenschaftskommunikation im öffentlichen Raum gelingen kann: durch die Verbindung von Forschung, Kultur und aktiver Beteiligung. Gemeinsam mit Studierenden, Wissenschaftler:innen und Bürger:innen entstand ein Abend, der neue Perspektiven auf urbane Flussräume eröffnete und den Wissenschaftshafen einmal mehr als offenen Ort des Dialogs und der gemeinsamen Zukunftsgestaltung erlebbar machte.

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Besuch des Editha-Gymnasiums

03.07.2026 -

Am 22.06.26 begrüßte die Werkstatt transSCAPE im Wissenschaftshafen zwei Englisch-Leistungskurse des Editha-Gymnasiums zu einer Exkursion angelehnt an das Abiturthema „Science and Technology“. Trotz des vorzeitigen Unterrichtsendes aufgrund der hohen Temperaturen nahmen 23 Schüler:innen am Workshop „Cryptozoology“ teil und erhielten darüber hinaus Einblicke in die medizintechnische Forschung am Forschungscampus STIMULATE.

Nach einer Einführung in die Pseudowissenschaft der Kryptozoologie erkundeten die Schüler:innen das Hafenareal und entwickelten fiktive Augenzeugenberichte über vermeintliche Sichtungen von Kryptiden – im Verborgenen lebenden Wesen wie Bigfoot oder dem Monster von Loch Ness, deren Existenz wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist, die jedoch immer wieder angeblich gesichtet werden. Mithilfe von KI wurden die beschriebenen Wesen anschließend grafisch visualisiert. Bildmaterial gibt es hier. Der Workshop basiert auf einem von derzeit zwei von transSCAPE entwickelten Toolkits. Orientiert am Lehrplan für das Fach Englisch an Gymnasien entwickelt transSCAPE Unterrichtsentwürfe und Lehr-Lern-Materialien, die den Wissenschaftshafen als attraktiven außerschulischen Lernort erlebbar machen und handlungsorientiertes Lernen mit kreativen Zugängen zum Thema Stadtregeneration verbinden.

Ergänzend dazu öffnete der Forschungscampus STIMULATE seine Labore für die Elftklässler:innen. Die Schüler:innen lernten Forschungsfelder wie Virtual Reality in der Medizin, Tabletop-MRT, Aneurysmen und Angiographie sowie medizinische Robotik kennen und erhielten praxisnahe Einblicke in die Entwicklung innovativer minimalinvasiver Medizintechnik.

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1. Juli: Neuntes Town Hall Meeting

12.06.2026 -

Am Mittwoch, den 1. Juli 2026, lädt das transSCAPE Team herzlich zum 9. Town Hall Meeting ein. Dieses offene Format bringt Akteure aus Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Kultur zusammen, um die Zukunft des Magdeburger Wissenschaftshafens aktiv mitzugestalten. 

Das 9. Town Hall Meeting gibt einen Einblick in die Entwicklung der studentischen Agentur für den Wissenschaftshafen. Bereits beim 8. Town Hall Meeting wurde ein erster Konzeptentwurf vorgestellt. In den vergangenen Monaten haben Studierende die Idee weiterentwickelt, Gespräche geführt, Projekte begleitet und neue Perspektiven für die Entwicklung des Wissenschaftshafens erarbeitet. Nun soll der bisherige Weg sichtbar gemacht und gemeinsam diskutiert werden, wie die studentische Agentur zukünftig wirken kann. Dabei wird die Konzeptentwicklung ausdrücklich als ein offener Prozess verstanden. Die Ideen, Erfahrungen und Perspektiven der Teilnehmenden sind gefragt und sollen aktiv in die weitere Ausgestaltung einfließen.

Die Veranstaltung startet um 17:00 Uhr im Wissenschaftshafen im Forschungscampus STIMULATE (Gebäude 82), Raum 144/140, der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Otto-Hahn-Straße 2, 39106 Magdeburg). Um Anmeldung wird gebeten.

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Fotowettbewerb: Vergangenheit und Zukunft zwischen Stadt und Elbe

20.04.2026 -

Magdeburgs ehemalige Handelshafen befindet sich im Wandel: Vom industriellen Erbe hin zu einem lebendigen Ort für Wissenschaft, Innovation und neue urbane Ideen. Direkt an der Elbe und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität entsteht im Wissenschaftshafen ein spannendes Umfeld, in dem Geschichte und Zukunft aufeinandertreffen. Wo einst Waren verladen und Industrie betrieben wurde, entwickeln sich heute Räume für Forschung, Freizeit, Kultur, Wohnen und Natur.

Der Fotowettbewerb „Vergangenheit und Zukunft zwischen Stadt und Elbe“ lädt Freizeitfotograf:innen dazu ein, diesen Wandel aus ihrer eigenen Perspektive festzuhalten. Gesucht werden Bilder, die Spuren der Vergangenheit sichtbar machen, den gegenwärtigen Umbruch zeigen und einen Blick in die Zukunft dieses besonderen Ortes werfen. Ausgewählte Fotografien werden anschließend in der Freiraumgalerie im Wissenschaftshafen ausgestellt. Einsendeschluss ist der 16. Juni 2026, mehr Informationen gibt es hier

Der Fotowettbewerb ist Teil der Transferwerkstatt transSCAPE, die von PD Dr. Nora Pleßke geleitet wird. Die Werkstatt transSCAPE: Kulturelle Räume des Wissens fördert die Entwicklung des Wissenschaftshafen durch kulturgestützte Transferformate zu einem offenen und vielgestaltigen Wissensort.

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Letzte Änderung: 05.07.2026 -
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