Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Meldungen zu Veranstaltungen, dem Lehrstuhl sowie Hinweise auf universitäre Ereignisse. Ältere Meldungen finden Sie im News-Archiv.


Sammlungstagung 2026 in Magdeburg

06.07.2026 -

Die 17. Jahrestagung für Universitätssammlungen findet unter dem Titel "(Wieder)Instandsetzung: Modifizierendes Bewahren als Sammlungspraxis" vom 10. bis 12. September 2026 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) statt. Sie wird gemeinsam von der Kustodie der OVGU und der Gesellschaft für Universitätssammlungen e. V. (GfU) veranstaltet. Tagungsort ist der Campus am Universitätsplatz (Gebäude 05, Tagungsbüro: Raum 117).

Ab sofort ist die Anmeldung zur Tagung möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 €, für Studierende ist die Teilnahme kostenlos. Die Anmeldung ist bis zum 16. August 2026 geöffnet und kann auf der Veranstaltungswebsite vorgenommen werden. Dort findet sich auch das aktuelle Tagungsprogramm.

Die Vielfalt der in Universitätssammlungen aufbewahrten Objektgruppen bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte, um über Praxen des (Wieder)Instandsetzens nachzudenken. Die Frage, wie Objekte (wieder)instandgesetzt werden können und was mit Objekten in Prozessen der (Wieder)Instandsetzung passiert, lässt sich unter anderem am Beispiel historischer elektronischer Geräte diskutieren. Im Projekt 3ioS werden an der Kustodie der OVGU Magdeburg ehemals in DDR-Krankenhäusern verwendete medizintechnische Geräte so (wieder)instandgesetzt, dass einzelne Funktionen in der interdisziplinären Lehre und Forschung eingebunden werden können. Mit der Reaktivierung historischer Sammlungsobjekte ist die Frage verbunden, ob der Auftrag, universitäres Kulturgut zu bewahren, in erster Linie auf den Substanz- oder Funktionserhalt abzielen sollte. Diese Debatte wurde unter anderem auf der 7. Sammlungstagung in Freiberg geführt. Dort zeigte sich, dass hinsichtlich ganz unterschiedlicher Objekte – z.B. Dampfmaschinen, Saurierknochen und Münzen – von (Wieder)Instandsetzung gesprochen werden kann.1 Daran anknüpfend möchte die 17. Jahrestagung für Universitätssammlungen 2026 Funktion, Substanz und Erhalt unter dem kritischen Begriff der (Wieder)Instandsetzung als modifizierendes Bewahren neu verhandeln.

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Besuch des Editha-Gymnasiums

03.07.2026 -

Am 22.06.26 begrüßte die Werkstatt transSCAPE im Wissenschaftshafen zwei Englisch-Leistungskurse des Editha-Gymnasiums zu einer Exkursion angelehnt an das Abiturthema „Science and Technology“. Trotz des vorzeitigen Unterrichtsendes aufgrund der hohen Temperaturen nahmen 23 Schüler:innen am Workshop „Cryptozoology“ teil und erhielten darüber hinaus Einblicke in die medizintechnische Forschung am Forschungscampus STIMULATE.

Nach einer Einführung in die Pseudowissenschaft der Kryptozoologie erkundeten die Schüler:innen das Hafenareal und entwickelten fiktive Augenzeugenberichte über vermeintliche Sichtungen von Kryptiden – im Verborgenen lebenden Wesen wie Bigfoot oder dem Monster von Loch Ness, deren Existenz wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist, die jedoch immer wieder angeblich gesichtet werden. Mithilfe von KI wurden die beschriebenen Wesen anschließend grafisch visualisiert. Bildmaterial gibt es hier. Der Workshop basiert auf einem von derzeit zwei von transSCAPE entwickelten Toolkits. Orientiert am Lehrplan für das Fach Englisch an Gymnasien entwickelt transSCAPE Unterrichtsentwürfe und Lehr-Lern-Materialien, die den Wissenschaftshafen als attraktiven außerschulischen Lernort erlebbar machen und handlungsorientiertes Lernen mit kreativen Zugängen zum Thema Stadtregeneration verbinden.

Ergänzend dazu öffnete der Forschungscampus STIMULATE seine Labore für die Elftklässler:innen. Die Schüler:innen lernten Forschungsfelder wie Virtual Reality in der Medizin, Tabletop-MRT, Aneurysmen und Angiographie sowie medizinische Robotik kennen und erhielten praxisnahe Einblicke in die Entwicklung innovativer minimalinvasiver Medizintechnik.

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Stellenausschreibung: Studentische Hilfskraft für Sammlungstagung

12.06.2026 -

Im Rahmen des vom BMFTR geförderten Verbundprojekts "3ioS Schlaf - Schmerz – Stress. Kulturen und Techniken von Biofeedback-Systemen 1960-1990: Material Culture-Forschung in der Medizintechnischen Sammlung der OVGU" schreibt der Lehrstuhl für Anglistische Kultur- und Literaturwissenschaft zum 1. September 2026 vier Stellen als studentische Hilfskraft zur Unterstützung der Projektarbeit aus.

Die Stelle dient der Organisation der Sammlungstagung 2026  vom 10. bis 12. September 2026 (z. B. Veranstaltungstechnik, Getränkeausschank, Sammlungsrundgänge), dem Auf- und Abbau der Ausstellung im Rahmen der Sammlungstagung und des Schlafsalons, der Organisation des Transports von Sammlungsobjekten und Unterstützung bei der Durchführung sowie der Vorbereitung der Tagungsmappen. Bewerber*innen sollten mindestens im 3. Fachsemester in einem Studiengang an der OVGU eingeschrieben sein, die Fähigkeit zu selbständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten, Interesse an Themen des kulturellen Erbes oder kuratorischen Aufgabengebieten sowie hohe Kommunikations- und Organisationsfähigkeit sowie Interesse an der Arbeit im Team mitbringen.

Bei inhaltlichen Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an Dr. Dominique Merdes. Ihre vollständige Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) senden Sie bitte bis zum 15. Juli 2026 über das Bewerbungsportal.

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1. Juli: Neuntes Town Hall Meeting

12.06.2026 -

Am Mittwoch, den 1. Juli 2026, lädt das transSCAPE Team herzlich zum 9. Town Hall Meeting ein. Dieses offene Format bringt Akteure aus Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Kultur zusammen, um die Zukunft des Magdeburger Wissenschaftshafens aktiv mitzugestalten. 

Das 9. Town Hall Meeting gibt einen Einblick in die Entwicklung der studentischen Agentur für den Wissenschaftshafen. Bereits beim 8. Town Hall Meeting wurde ein erster Konzeptentwurf vorgestellt. In den vergangenen Monaten haben Studierende die Idee weiterentwickelt, Gespräche geführt, Projekte begleitet und neue Perspektiven für die Entwicklung des Wissenschaftshafens erarbeitet. Nun soll der bisherige Weg sichtbar gemacht und gemeinsam diskutiert werden, wie die studentische Agentur zukünftig wirken kann. Dabei wird die Konzeptentwicklung ausdrücklich als ein offener Prozess verstanden. Die Ideen, Erfahrungen und Perspektiven der Teilnehmenden sind gefragt und sollen aktiv in die weitere Ausgestaltung einfließen.

Die Veranstaltung startet um 17:00 Uhr im Wissenschaftshafen im Forschungscampus STIMULATE (Gebäude 82), Raum 144/140, der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Otto-Hahn-Straße 2, 39106 Magdeburg). Um Anmeldung wird gebeten.

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Film Screenings: Australian War Film

27.04.2026 -

Im Rahmen des Seminars Australian War Film von PD Dr. Nora Pleßke werden im Laufe des Semesters verschiedene Filme gezeigt. Die Screenings finden immer von 13:00 bis 15:00 Uhr im Gebäude 40, Raum 284 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Datum 30. April
Thema The Boer War and (Post)Colonial Identity
Film

Breaker Morant, directed by Bruce Beresford (1980)

 

Datum 21. Mai
Thema World War I and the ANZAC Myth
Film

Gallipoli, directed by Peter Weir (1981)

 

Datum 4. Juni
Thema World War II and the Trauma of War
Film

Kokoda, directed by Alister Grierson (2002)

 

Datum 18. Juni
Thema Imagined Future Wars and Coming of Age
Film

Tomorrow When the War Began, directed by Stuart Beattie (2007)

 

Datum 2. Juli
Thema Revisiting Wars and Micro-Histories of Conflict
Film

The Spahires, directed by Wayne Blair (2012)

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Fotowettbewerb: Vergangenheit und Zukunft zwischen Stadt und Elbe

20.04.2026 -

Magdeburgs ehemalige Handelshafen befindet sich im Wandel: Vom industriellen Erbe hin zu einem lebendigen Ort für Wissenschaft, Innovation und neue urbane Ideen. Direkt an der Elbe und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität entsteht im Wissenschaftshafen ein spannendes Umfeld, in dem Geschichte und Zukunft aufeinandertreffen. Wo einst Waren verladen und Industrie betrieben wurde, entwickeln sich heute Räume für Forschung, Freizeit, Kultur, Wohnen und Natur.

Der Fotowettbewerb „Vergangenheit und Zukunft zwischen Stadt und Elbe“ lädt Freizeitfotograf:innen dazu ein, diesen Wandel aus ihrer eigenen Perspektive festzuhalten. Gesucht werden Bilder, die Spuren der Vergangenheit sichtbar machen, den gegenwärtigen Umbruch zeigen und einen Blick in die Zukunft dieses besonderen Ortes werfen. Ausgewählte Fotografien werden anschließend in der Freiraumgalerie im Wissenschaftshafen ausgestellt. Einsendeschluss ist der 16. Juni 2026, mehr Informationen gibt es hier

Der Fotowettbewerb ist Teil der Transferwerkstatt transSCAPE, die von PD Dr. Nora Pleßke geleitet wird. Die Werkstatt transSCAPE: Kulturelle Räume des Wissens fördert die Entwicklung des Wissenschaftshafen durch kulturgestützte Transferformate zu einem offenen und vielgestaltigen Wissensort.

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Letzte Änderung: 05.07.2026 -
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